Informationen für künftige Hundehalter
Hunde als Haustiere
Teuer Freund und Begleiter
Der Hund gilt mittlerweile auf der ganzen
Welt als eines der belieb- testen Haustiere.
In deutschen Haushalten leben etwa fünf
Millionen Hunde. Zahlreiche Rassen mit
verschiedenen Eigenschaften ermöglichen
eine optimale Auswahl entsprechend den
eigenen Erwartungen. Eine Familie mit
kleinen Kindern sollte sich eine ganz
andere Hunderasse aussuchen, als ein Jäger,
der sein Tier zum Beispiel zum Stellen
von Wild benötigt. Um eine gute Auswahl
zu treffen hilft ein Beratungsgespräch
mit einem Hundezüchter oder entsprechende
Literatur.
Besonders die Größe des Hundes
hängt eng mit dem benötigten Aufwand
zusammen. Aber jeder Hund benötigt
regelmäßigen Auslauf und viel
Aufmerksamkeit. Wer seinem Tier dies bieten
kann, hat jedoch einen dauerhaften, treuen
Begleiter. |
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Auch die Kosten eines Hundes sollten
nicht unterschätzt werden. Und zwar unabhängig
vom Anschaffungspreis, denn Mischlinge sind
in der Anschaffung zwar erheblich günstiger
als Rassehunde, dennoch entstehen die meisten
Kosten erst nach der Anschaffung. Ein Schnäppchen
kann ein Mischlingshund deshalb niemals sein!
Zusätzlich zur Hundesteuer fallen auch
Gebühren für Hundefutter und Zubehör
sowie Impfungs- resp. Tierarztkposten an. Leider
finden sich heute in Tierheimen eine Vielzahl
von Hunden, die von ihren Besitzern aus verschiedenen
Gründen nicht mehr behalten werden konnten.
Deshalb sollte die Anschaffung eines Hundes
ein gut überlegter Schritt sein.
Wer sich mit den Bedürfnissen
dieser Tiere nicht auskennt, oder sich nicht
sicher ist, ob er auch dauerhaft die nötige
Zeit für das Tier hat, sollte lieber darauf
verzichten.
Geschichtliche
zur Abstammung des Hundes
Der heute weit verbreitete Hund
stammt vom grauen Wolf ab. Nach verschiedenen
wissenschaftlichen Theorien, konnte diese Theorie
nun genetisch bewiesen werden. Dass der Wolf
als einziger Stammvater des Hundes gilt, wurde
lange bestrit ten, da sich die mittlerweile
verbreiteten Hunderassen in Größe
und Art sehr unterscheiden. Die erklärt
sich jedoch durch die ebenfalls sehr unterschiedlichen
Wolfarten und die Folgen der Zäh- mung
im Zusammenhang mit Genetik und Umwelt.
Die ersten Zähmungsversuche
von Wölfen werden auf 16000 bis 12000 Jahre
vor Christus datiert. Darauf deuten Knochenfunde
in Äquatornähe hin. Dies geschah an
mehreren Orten sehr zeitnah. Zum Beispiel im
zentralen Afrika, wo sie zu ständigen Begleitern
von Nomadenvölkern wurden und Abfall fraßen.
Die Nomadenvölker trainierten ihnen ge-
wünschte Verhaltensweisen an und versuchten
mit Hilfe der Hunde ihren Alltag leichter zu
gestalten, ähnlich wie dies auch weitere
Kultruren taten.
In Altägyptischen Abbildungen
lassen sich ebenfalls wolfsähnliche Tiere,
teilweise an Leinen, finden.
Eine Unterscheidung ob es sich
dabei noch um Wölfe handelt, oder sie schon
zu Hunden zu zählen sind, gestaltet sich
jedoch schwierig. Während der Hund früher
vor allem als Arbeitstier angesehen wurde, ist
er heute zumeist eher ein Spielkamerad, Begleiter
und häufig auch ein Freund oder gar Partnerersatz
seines Besitzers, der dann nicht ausschließlich
im Hundebett
übernachten darf. Eine Ausnahme bildet
zum Beispiel China, wo Hunde vor allem in der
Vergangenheit als Nahrungsmittel dienten. In
einigen Gegenden ist es auch heute noch üblich,
Gerichte mit Hundefleisch zuzubereiten.
Entstehung der Hunderassen
Die heute verbreiteten unterschiedlichen
Rassen begründen sich auf die verschiedenen
Tätigkeitsfelder, auf die sie hin gezüchtet
wurden. Eine grobe Unterteilung und Bezeichnung
wurde erst im 19. Jahrhundert eingeführt.
| Durchgesetzt
hat sich bis heute die Unterteilung
in zehn Hauptgruppen, dazu gehören
zum Beispiel Hütehunde
und Treibhunde,
die vor allem für Viehherden benutzt
werden und diese zusammen halten und
beschützen. Der weiteren werden
Pinscher und
Schnauzer,
Terrier, Dachshunde,
Spitze und
Hunde vom Urtyp, Laufhunde,
Schweißhunde
und verwandte Rassen, Vorstehhunde,
Apportierhunde,
Stöberhunde,
Wasserhunde,
Gesell- schafts-
und Begleithunde sowie Windhunde
unterschieden.
Diese Unterteilung in
zehn verschiedene Gruppen und jeweiligen
Unter- gruppen, traf die Fédération
Cynologique Internationale (FCI), die
etwa 350 Rassen anerkennt. Hierarchisch
gesehen unterhalb dieser Gruppeneinteilung
finden sich dann die verschiedensten
Hunderassen.
Berühmte Hunde sind
zum Beispiel der Schäferhund,
der zu den Hütehunden zählt
oder der Dachshund
(Dackel). Unabhängig von
den Richtlinien der FCI gibt es jedoch
auch weitere Einteilungen. Zum Beispiel
die in so genannte Gebrauchshunde. Dazu
gehören nahezu alle Hunde, die
in unserer Gesellschaft eine Aufgabe
übernehmen.
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Während dies früher
vor allem Jagdhunde,
wie auch Hofhunde
waren, erleben in unserer Gesellschaft andere
Bereiche einen großen Aufschwung. Der
Einsatz von Polizeihunden,
Rettungshunden, sowie
Therapie- und Blindenhunden
wird zunehmend populärer und beliebter.
Von der Einteilung in Rassen ausgeschlossen
sind so genannte Mischlingshunde,
aber auch viele Hunde, die außerhalb Europas
vorkommen.