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Infos
über Pferde und Ponys
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Früher
Arbeitstier, heute geliebter Begleiter
Seit rund 4000 Jahren begleiten Pferde
und Ponys die Menschen. Beginnend bei den
Prähistorische Vorfahren wie etwa dem
20cm hohen Eozän, dem Oligozän
mit 60cm Höhe, sowie dem Miozän
und Pleistozän, bis hin über die
Züchtung von Esel, entwickelten sich
die heutigen Pferderassen zu den beliebten
Hauspferden, herauskristallisiert durch
domestizierte Wildpferde. Wildpferde sind
selbst heute noch in der freien Natur in
der französischen Camargue zu finden,
in der sie weitestgehend ungestört
ihre natürliche und wilde Art ausleben
können.
Welche Merkmale besitzen Pferde?
Merkmale der Pferde sind eine Kopfrumpflänge
von 200 bis 300cm, eine Risthöhe von
bis zu 180cm, das Erreichen eines Gewichtes
von bis zu 600kg, sowie eine stämmige
und muskulöse Statur. Die Fellfarben
variieren von Schwarz (Rappe), Weiß
(Schimmel) über verschiedene Brauntöne
bis zu den typischen Flecken der indianischen
Pferden.
Beliebt als Reit- und
Lasttier erfährt das Pferd bis
heute verschie- dene Einsatzgebiete in seinem
Dasein. Unterschieden wird bei den Pferderassen
in Warm- und Kaltblüter.
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Besonders die großen und kräftigen Kaltblüter
z. B. Haflinger
sind dafür prädestiniert, als Arbeitspferde
eingesetzt zu werden, wie etwa in der Landwirtschaft
oder als Gespann vor einer Kutsche.
Bedingt durch ihre ruhige Art und der geballten
Kraft ihrer Muskulatur gelten Sie als friedliche
und zuverlässige Arbeitstiere und helfen so
unwegsames Gelände mit Egge und Pflug zu durchfurchen
oder Baumstämme durch Wälder zu transportieren.
| Weitere
bekannte Rassen sind etwa das Shire Horse,
das Belgische Kaltblut oder das Schwarzwälder
Kaltblut.
Warmblutpferde
sind etwas weniger stämmig und eignen
sich bestens für den Freizeit- oder Turniersport.
Bekannte Rassen wie der Holsteiner, der Oldenburger
und der Trakehner sind beliebte Rassen, wenn
es um die Dressur oder auch das Springreiten
geht und werden vielfach für den Reitunterricht
eingesetzt. Die grazilen Bewegungen eines
Lipizzaners dagegen haben diesen zum Haus-
und Hofpferd der Spanischen Hofreitschule
in Wien gemacht. Ein faszinierendes Schauspiel
für große und kleine Zuschauer.
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Als schnelle
Wildfänge gelten dagegen die Vollblüter.
Einmal warm gelaufen, scheint es, als ob sie
ewig weiter rennen könnten, und ihr edles
Äußeres machen sie zu eine der
begehrtesten Rassen.
Weitere Rassen finden sich
unter dem Begriff Kleinpferd
oder Pony. Letztere
sind besonders bei Kindern beliebt, vereinen
sie nicht nur die Kraft und Ausdauer der großen
"Brüder", sondern auch ein
leichteres Handling beim Aufzäumen, Satteln
und Reiten.
Beliebte Rassen sind etwa
der Haflinger, das Deutsche Reitpony oder
auch, für die ganz kleine Kinder, das
Shetlandpony. Äußerlich unterscheiden
sie sich kaum von den großen Pferden,
doch haben sie eine Besonderheit die sich
in den Gangarten findet. Können Pferde
Schritt, Trab und Galopp, legen die Ponys
mit den Zwischengangarten Pass und Tölt
noch eins drauf.
Eines haben jedoch sowohl
große Pferde, als auch Kleinpferde oder
Ponys gemeinsam: Durch ihre großen,
warmblickenden Augen, der extremen Zutraulichkeit,
der gebändigten Kraft und dem Gefühl
auf dem Rücken der Pferde eine Spur Freiheit
zu erlangen, gehören sie zu den beliebtesten
Tieren überhaupt.
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