Infos über
Terrarien, Bartagame, Leguane und sonstige Echsen
Echsen
- exotische Haustiere im Terrarium
Wer einen Leguan oder
Echse gerne sein Haustier nennen möchte,
sollte sich vorab unbedingt eingehend
mit den Themen Haltung,
Pflege und
Umgang mit Echsen
auseinander- setzen. Viele Menschen
vermuten, dass bei einer Echse oder
einem Leguan als Haustier nicht viel
Arbeit entsteht, was aber nicht der
Realität entspricht.
Anfängertipp zur Echsenhaltung:
Wer noch nie eine Echse oder
Ähnliches als Haustier hatte, sollte
sich für die typische Einsteigerechse,
die Bartagame (siehe Foto links) entscheiden,
allerdings kann auch bei dieser Gattung
schon einiges falsch gemacht werden.
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Beispiel Bargatame: Prinzipiell ist die
Haltung der verschiedenen Arten recht ähnlich,
deshalb können die grundsätzlichen
Basiselemente der Unterbringung einer Bartagame
auch bei anderen Echsenarten angewandt werden.
Größe: Die Bartagame
wird (inkl. Schwanz) ca. 50 cm lang. Wer mit
dem Gedanken spielt, sich eine Bargatame zuzulegen,
dem können wir uneingeschränkt die
wirklich sehr toll gemachte und informative
Internetseite http://www.bartagamen-infos.de
empfehlen.
| Sehr
wichtig: Gönnen Sie Ihrer
Echse zu Beginn (in den ersten Tagen)
etwas Ruhe, so kann sie sich besser
an die neue Umgebung gewöhnen.
In dieser Zeit, ungefähr in den
ersten ein bis zwei Wochen, frisst die
Bartagame sehr wenig und verhält
sich ängstlich. Ein Fehler wäre
es, sich sofort ungeduldig auf das Tier
zu stürzen und sich mit ihm zu
beschäftigen. Also in der ersten
Wochen: Nicht anfassen, nicht aus dem
Terrarium heraus nehmen.
Ebenfalls sehr wichtig,
die Terrarien-Einrichtung.
Der Boden muss unbedingt mit Sand aufgefüllt
werden, nur so kann sich eine Echse
wirklich wohl fühlen, ebenso wichtig,
ein bis zwei große Steine am Sonnenplatz.
Kleine Wurzeln und Holzeinlagen wirken
im Terrarium sehr schön und bieten
den Echsen Kletter- und Schlafmöglichkeiten.
Der Lebensraum einer Haustierechse sollte
mindestens 150 X 60 X 60 cm groß
sein, in dieser Größe wird
es für die Echsen erst möglich,
ihr Revier zu bilden. Sehr wichtig,
die Temperatur im Terrarium –
sie sollte sich regeln lassen und an
den Sonnenplätzen stets zwischen
36°C und 40°C liegen, von dort
aus bis zum Kaltpunkt von rund 26 °C
abfallen. |
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Die Beleuchtung wird mit einer
oder zwei Zeitschaltuhren geregelt, mindestens
14 Stunden am Tag, sollte die Beleuchtung des
Terrariums in Gebrauch sein.
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Wer sich um die Echse
kümmert, ihr eine artgerechte Haltung
bieten kann, ihr Aufmerksamkeit schenkt,
der wird eine große Freude an
diesem Tier haben. Eine Echse ist sicherlich
kein Kuscheltier und natürlich
kann sie sich nicht wie ein Hund oder
eine Katze mit dem Menschen so recht
verständigen, aber es ist dafür
ein Tier, welches keinen Dreck macht
(sehr gering) und welches ganz besonderer
Pflege bedarf. Echsen, die falsch gehalten
werden, sterben relativ schnell.
Der Leguan: Vorab stellt sich
natürlich die Frage, was über-
haupt der Unterschied zwischen einem
Leguan und einer Echse ist. Der Leguan
gehört ebenfalls in die Reptilienfamilie.
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Exakt handelt es sich hierbei
um eine Echse, die den so genannten Agamen entwachsen
ist.
Die Beine des Leguan sind sehr
stark bekrallt, ein langer Schwanz zeichnet
sie aus und auf ihrem Körper sind kleine
Schuppen zu finden. Genauso wie eine Echse,
verspeist ein Leguan hauptsächlich Insekten
und kleine Wirbeltiere. Die Haltung des Leguan
ähnelt der einer Echse, allerdings muss
auch hier spezifisch auf die einzelne Art und
Gattung geachtet werden. Spezielle Leguane lieben
die Temperatur auf ihren Sonnenplätzen
etwas kühler, manche etwas wärmer,
das Fressen variiert ein wenig oder die Einrichtung
muss etwas an die Herkunft des jeweiligen Leguan
angepasst werden.
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Terrarium:
Wie auch Schlangen, werden Leguane
in einem Terra- rium gehalten. Da
diese Umgebung lebenswichtig für
das Tier ist, sollte man schon eine
Kaufsumme von mindestens 1500 EUR
einkalkulieren.
Temperaturen:
In einem Leguan-Terrarium müssen
verschiedene Temperaturzonen simuliert
werden, die mit entsprechenden Lampen
geregelt werden können. Ein Bereich
liegt zwischen 25 und 28 Grad, mittig
sollte sich die Temperatur zwischen
30 und 33 Grad bewegen, allerdings die
35 Grad nicht überschreiten. Und
zu guter Letzt, der Sonnenplatz, eine
wohlig angenehme Temperatur für
den Leguan von 42 bis 45 Grad sollte
auf jeden Fall eingehalten werden. |
Auch für einen Leguan muss
die Einrichtung des Terrariums so naturgetreu
wie möglich sein, denn der Leguan braucht
seine Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten.
Hierzu eignen sich auch Plastikpflanzen. Werden
echte Pflanzen vewendet, soltten diese ungiftig
sein. Auch Steine, Holststämme, Äste
und Wurzeln eignen sich gut. Ein schöner
Zusatz im Terrarium, ein beheiztes Wasserbecken,
welches stets gepflegt und gesäubert wird,
dieses steigert das Wohlbefinden eines Leguans
um einiges, da das Wasser für eine gesunde
und angenehme Luftfeuchtigkeit in seiner Umgebung
sorgt. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt tagsüber
bei ca. 55 bis 80 % und nachts bei 80 bis ca.
95 %.
Wer sich für Echsen und Echsenarten
interessiert, findet unter http://de.wikipedia.org/wiki/Echsen
weitere interessante Informationen über diese
faszinierenden Tiere.
Bildquellen:
1. "Bartagame": © ReSeandra - Fotolia.com|
2. "Leguan": © sepp - Fotolia.com
| 2. "Eidechse": © Juan Pablo Fuentes
Serrano - Fotolia.com
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