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Wissenwertes für angehende Aquarianer

Aquaristik: Infos über Zierfische als Haustiere & Aquarien

Aquarium mit Bepflanzung und Zierfischen...Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Aquarium anzuschaffen, sollte vor dem Kauf mehrere Dinge bedenken:

 

Das Becken - Standort und Form

 

Der Standort für das Becken ist wichtig, er sollte nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, aber auch nicht nur im Dunkeln liegen. Danach sollte man überlegen, wie groß das Becken sein soll.

 

Ein Aquarium kann niemals zu klein sein, da es auch sehr viel schwieriger ist, ein kleineres Becken zu halten, als ein größeres. Für Aquarien-Anfänger wäre in jedem Fall ein Becken mit einem Fassungsvermögen von ca. 60 Litern der ideale Anfangspunkt. Die Form des Beckens ist abhängig von den Fischarten, die es bevölkern sollen. Hier ist vor allem die Größe der ausgewachsenen Fische wichtig, da an diese Größe das Becken angepasst wird.

 

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Wie wird das Becken eingerichtet?

Etwas fürs Auge - Ein Aquarium als Haustieralternative...Erlaubt ist, was gefällt, aber die Einrichtung sollte zu den Bewohnern passen. Die Frage, ob ein artenbezogenes Becken oder ein Gesellschaftsbecken eingerichtet werden soll, ist elementar wichtig, da sie über die Bepflanzung, den Filter, die Beckengröße und auch die Heizung entscheidet.

 

Wasser:

 

Für die meisten Zierfische ist ein klares, bakterienarmes, und sauberes Wasser ausreichend, da in diesem Wasser nur noch wenige organische Abbauprodukte vorhanden sind. In diesem Wasser fühlen sich vor allem Salmler, Buntbarsche, Kärpflinge, Barben und anderer Fische wohl.

 

Grundsätzlich wird pro Fischgröße mit zwei Liter Wasser gerechnet, anhand dieser Zahl kann man leicht ausrechnen, mit wie vielen Fischen man das Becken besetzen kann. Da Leitungswasser in keinster Weise dem Wasser in der Heimat der Fische entspricht, muss dieses Wasser aufbereitet werden. Normalerweise gibt man zu normalem Leitungswasser Starterbakterien und Wasseraufbereiter nach dem Wasserwechsel ins Wasser.

 

Diese Zusätze helfen dabei, das Wasser schneller verträglich für die Fische zu machen. Das Wasser sollte in der Regel alle vier Wochen gewechselt werden, allerdings ist kein kompletter Wasseraustausch von Nöten, ein Teilwasserwechsel genügt. Komplettwasserwechsel werden in der Regel nur bei einem etwaigen Krankheitsbefall durchgeführt.

 

Unbedingt zu beachten ist, dass das Becken, bevor es bevölkert wird, eine "Einlaufzeit" von ca. 3 Wochen benötigt. In dieser Zeit kann das Becken komplett eingerichtet werden. Nehmen Sie nach diesen drei Wochen ein Fläschchen Aquarium-Wasser mit in den Zoohandel. Dort besteht die Möglichkeit, das Wasser auf seine Werte prüfen zu lassen, man wird Ihnen sagen, ob das Becken für die Bewohner schon bereit ist.

 

Beliebter Fisch bei Aquarianern: Der Scalar...Meerwasser Aquarium mit Salzwasserfischen

 

Viel spezielleren Anforderungen und einer noch höheren Sorgfalt unterliegt der Betrieb und die Pflege eines Meer- bzw. Salzwasser- oder gar Korallenriffaquariums: Aquarienanfängern wird daher empfohlen, sich zuerst einmal mit einem pflegeleichteren und auch viel kostengünstigeren Süßwasseraquarium auseinanderzusetzen und dann erst zu entscheiden, ob ein Salzwasser- oder Korallenriffbecken für ihn geeignet ist. Weitere Informationen über die Zierfischhaltung in Meer- bzw. Salzwasser findet man beispielsweise hier >>

 

Bepflanzung des Auqariums

 

Beim Kauf der Pflanzen sollte man darauf achten, dass sowohl hohe Pflanzen, als auch niedere Pflanzen im Becken ihren Platz finden.

 

Besonders beliebt sind hierbei die Elodea densa, die Wasserpest, die pflegeleicht und robust ist und dem Becken auch schnell ein "buschiges" Bild gibt. Für die kleineren Pflanzen ist die Cryptocoryne becketti zu empfehlen, die auch recht pflegeleicht ist. In jedem Fall sollten Sie sich aber vom Fachmann beraten lassen, da sich viele Pflanzen nicht unbedingt für alle Fische eignen.

 

Bevölkerung eines Auqariums

 

Auch bei der Bevölkerung ihres Beckens sollten Sie sich auf jeden Fall beraten lassen, damit Sie lange viel Freude an den Bewohnern haben. Achten Sie bei der Zusammensetzung der Bevölkerung unbedingt darauf, das die Tiere sich vertragen, setzen Sie zum Beispiel keine Kugelfische mit Kampffischen zusammen.

 

Sollten Sie Gefallen an Schwarmfischen gefunden haben, nehmen Sie mindestens fünf und Achten Sie darauf, dass das Becken auch der Größe der von später ausgewachsenen Tieren entspricht.

Fütterung der Zierfische

Auch das Futter ist ein wichtiger Bestandteil beim Wohlergehen der Fische. Je nach Fischart muss man darauf achten, womit die Tiere gefüttert werden bzw. was am ehesten dem Futter in freier Wildbahn entspricht. Sie sollten in jedem Fall neben Trockenfutter auch Lebendfutter. Tiefkühlfutter oder Futtertabletten reichen, damit die Tiere in Form bleiben.

 

Es genügt vollauf, die Tiere einmal am Tag, am besten immer zur gleichen Uhrzeit zu füttern. Auf keinen Fall sollten Sie öfter als notwendig füttern, da die Gefahr einer Überfütterung besteht, die Tiere werden krank und sterben schließlich.

 

In jedem Fall ist ein Aquarium eine Freude für jeden, der Interesse an Zierfischen hat und sich auch längerfristig mit diesem Thema beschäftigen möchte. Kindern unter 12 Jahren sollte man jedoch noch kein Aquarium anvertrauen.

 

 

Bildquellen: 1. "Aquarium": © matteo NATALE - Fotolia.com | 2. "Zierische": © spacelab - Fotolia.com | 3. "Scalar": © Henryk Olszewski - Fotolia.com

 

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